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FÈRAUD

Infothek

Unternehmensphilosophie Rösch FÉRAUD

Seit 1949 agieren wir auf dem Nachtwäschemarkt als ein nachhaltiges Familienunternehmen, im Zentrum stehen Qualität und Ethik. Nachhaltigkeit steht bei all unseren Prozess- und Fertigungsstufen im Fokus, wir arbeiten nur mit zertifizierten und auditierten Lieferanten zusammen, die nach Öko-Tex-Standard produzieren und sich an die REACH-Richtlinien halten. All unsere Produkte und Zutaten werden im hauseigenen Qualitätslabor getestet. Wir sind ein mehrfach ausgezeichnetes familienfreundliches Traditionsunternehmen, bei dem Fairness und Transparenz nicht nur leere Worte sind. Wir verkaufen nicht einfach Produkte, wir vermitteln mit unserer Produktwelt das gute Gefühl, sich und auch der Umwelt etwas Gutes zu tun – wovon Sie profitieren können. Die Eigenverantwortung und die Kreativität unserer Mitarbeiter zu fördern sind selbstverständliche Bestandteile unserer Unternehmenskultur.

Unternehmensgeschichte der Firma Gerhard Rösch GmbH

1949 - Die Gründung - Der Stoff aus dem die Träume sind

Die Erfolgsgeschichte der Gerhard Rösch GmbH beginnt 1949 in Bühl einem Vorort von Tübingen.
Der Textilingenieur Gerhard Rösch produziert elegante Nachtwäsche aus Nylon, Perlon und Rayon. Aufgrund der großen Nachfrage wird das Sortiment bald um Polo- und Herrenhemden sowie Unterkleider erweitert.
Um eigene Stoffe entwickeln und produzieren zu können, kauft die Gerhard Rösch GmbH eine moderne Kettenwirkmaschine und kann dadurch flexibler auf den Markt reagieren. Diese inzwischen historische Maschine wird noch heute im Ausbildungsbereich verwendet.

Die 1950er Jahre - Die Anfangsjahre - Mit offenem Ohr für Innovationen
Von Anfang an achtet man im Unternehmen auf die Zufriedenheit der Mitarbeiter. Eine 1950 eigens für soziale Belange eingestellte Mitarbeitern sichert fortan ein angenehmes Arbeitsklima.
Die von Rösch entwickelten und patentierten Stoffe Nyltest, Batistalon, Brokalon und Veluralon revolutionierten damals den Wäschemarkt.
1954 wird durch die damals schlechte Verkehrsanbindung und den Mangel an Arbeitskräften ein Standortwechsel notwendig. Die Wahl fällt auf die Schaffhausenstraße im Tübinger Industriegebiet. Hier befindet sich bis heute das Stammwerk des Unternehmens.
1956 erfolgt die Gründung des Tochterunternehmens rökona Textilwerk GmbH. Hierdurch werden die beiden Unternehmensbereiche klar voneinander abgegrenzt. Rösch spezialisiert sich fortan auf das Design, die Entwicklung und Konfektion von Nachtwäsche, wohingegen rökona sich als innovativer Lieferant für technische Textilien am Markt positioniert.


Die 1960er Jahre - Vom Stoff bis zum Kleid- Alles unter Dach und Fach

Durch die weitere Bündelung aufeinanderfolgender Produktionsschritte an einem Standort gewährleistet man einen reibungslosen Produktionsablauf, kurze Kommunikationswege, wenig Zwischenlager und einen hohen Qualitätsstandard.
Durch den Baumwollboom im Wäschebereich muss sich die Gerhard Rösch GmbH, die bis dahin fast ausschließlich Kunstfasern eingesetzt hat, strategisch neu ausrichten. Da der Fokus der Tochterfirma rökona weiterhin auf der Verarbeitung von Garnen aus Polyester bleibt, trennen sich die Wege der beiden Firmen immer mehr - trotzdem bleibt alles unter einem Dach.





Die 1970er Jahre- Flower Power überall

1970 tritt Adelheid Rösch, die Schwiegertochter des Unternehmensgründers, der Firma bei und führt unter der Marke RÖSCH eine eigene Bade- und Freizeitkollektion ein: modern, vielfältig und farbenfroh!
Mit dem „Modeexpress" - einem ausgebauten Wohnmobil, wird dem Handel regelmäßig die neue Kollektion gezeigt. Diese Art der Kollektionspräsentation ist zum damaligen Zeitpunkt revolutionär!
Ebenfalls Trendsetter ist man in punkto „Familienfreundlichkeit". 1971 gründet das Unternehmen einen Betriebskindergarten und errichtet für die Mitarbeiter ein Freizeitgelände und ein eigenes Hallenbad.
1973 folgt Arndt-Dieter Rösch, nach abgeschlossener Promotion, in die Geschäftsführung des elterlichen Betriebs.
1975 erhält die Gerhard Rösch GmbH die Goldmedaille im 3. Bundeswettbewerb „Industrie und Landschaft" für die Würdigung der beispielhaften Leistungen um den Ausgleich von Technik und Natur im Sinne eines menschengerechten Städtebaus.
1976 tut sich auch in den angestammten Segmenten - Nachtwäsche und Hausanzüge - mit der Übernahme der Lizenz der französischen Designermarke FÉRAUD Paris ein neuer Bereich auf. Diese Wäschelizenz gilt heute als längste existierende Partnerschaft im Wäschebereich.
1977 wird die Gerhard Rösch Stiftung gegründet, die bis heute begabte Studenten der Universität Tübingen unterstützt.


Die 1980er Jahre - Trends und Wandel bestimmen die Zeit

Der wirtschaftliche Aufschwung des Jahrzehnts und die zunehmende Medialisierung bedingen, dass die Mode mehr in den Fokus der Menschen, als Ausdruck des eigenen Lebensstils, rückt. Die 80er Jahre sind daher, aus modischer Sicht, ein sehr stilprägendes und schräges Jahrzehnt.
Das soziale Engagement der Firma Rösch weitet sich zunehmend aus. Die Gleitzeit wurde weit vor Einführung ihrer gesetzlichen Bestimmungen im Unternehmen fest installiert.


Die 1990er Jahre - Rösch Creative Culture auf neuen Wegen

1992 wird ein neuer Standort in Keckskemét (Ungarn) eröffnet. Hier wird fortan in Eigenregie die Nachtwäsche und Strandbekleidung produziert. Dieser Schritt gewährleistet dem Unternehmen die Wettbewerbsfähigkeit und garantiert weiterhin die Einhaltung des hohen Qualitätsstandards.
1995 bringt die Lizenzpartnerschaft mit DANIEL HECHTER den Einstieg in den Tagwäsche- und Nachtwäschemarkt für Herren. Diese Partnerschaft geht bis ins Jahr 2012.
1995 wird die Gerhard Rösch GmbH „Frauen- und Familienfreundlichster Betrieb Baden-Württembergs". Diese Auszeichnung wird nachfolgend in den Jahren 1998, 2000 und 2002 verliehen.
1996 wird durch den damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog die Auszeichnung „Familienfreundlichster Betrieb Deutschlands" verliehen.
Ende der 90er Jahre bekommt Rösch den Markenzusatz Creative Culture, er steht für höchsten Anspruch an Kreativität und Modernität sowie an beste Qualität aus Tradition.


2000 - Ein neues Jahrtausend und ein Besuch vom Kanzler

2000 erhält das Unternehmen das Grundzertifikat „audit beruf und familie" der Hertie-Stiftung. Hierbei handelt es sich um eine Auszeichnung für familienfreundliche Maßnahmen. Dieses Zertifikat wird 2008 verlängert.
Im selben Jahr wird der Konfektionsbetrieb in Keckskemét als „Familienfreundlichster Betrieb Ungarns" ausgezeichnet.
Seit dem Jahr 2002 fungiert der Betriebskindergarten auch als „Kita" und nimmt Kinder schon ab 2 Jahren auf. Diese familienfreundliche Personalpolitik reagiert somit schon frühzeitig auf Trends.
Im selben Jahr erhält die Gerhard Rösch GmbH den Preis der baden-württembergischen Landesregierung „Gleiche Chancen für Frauen und Männer im Betrieb". Diese Auszeichnung wird nochmals im Jahr 2004 verliehen.
2004 besucht der damalige Bundeskanzler Gerhard Schröder die Gerhard Rösch GmbH, insbesondere die familienfreundlichen Maßnahmen standen dabei im Mittelpunkt seines Interesses.
2008 erhält die Gerhard Rösch GmbH das TOTAL E-QUALITY Prädikat für die innerbetriebliche Chancengleichheit von Mann und Frau. Der Total E-Quality e.V. wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und vom Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend unterstützt.
Die Gerhard Rösch GmbH erhält außerdem den Deloitte Axia Award 2008. Schwerpunkt war das Thema „Corporate Governance im Mittelstand"
2009 wird der Online Shop „Die reine Wohlfühlkunst" freigeschaltet.
Im selben Jahr vollzieht sich zum 60-jährigen Firmenjubiläum der Generationswechsel in der Geschäftsführung. Arnd-Gerrit Rösch und seine Frau Anna Evita Rösch repräsentieren den Familienbetrieb in der 3. Generation.


Seit 2010 bis heute - über 60 Jahre Erfolg mit Mode, Qualität und sozialem Engagement

2010 bekommt die Kollektion RÖSCH CreativeCulure den SOUS-Award für die beste und bestverkaufte Nachtwäschekollektion verliehen. Die Kollektionen sind weltweit in hochwertigen Kaufhäusern vertreten, wie im KaDeWe, Harrods oder GUM.
2010 ist die Gerhard Rösch GmbH Preisträger im bundesweiten Wettbewerb des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales „Beschäftigung gestalten - Unternehmen zeigen Verantwortung"
Seit Oktober 2010 besteht eine Kooperation mit dem Online-Versandhaus Amazon Deutschland. Der Shop „Die reine Wohlfühkunst" erhält noch im selben Jahr die Auszeichnung „Top Verkäufer".
2011 wird der Kindergarten ausgebaut und bietet nun Mitarbeiter-Kindern und auch externen Kindern ab dem 1. Lebensjahr bis zum Schuleintritt einen Kindergartenplatz. Die Betreuung der zwei Gruppen erfolgt durch erfahrene Pädagogen und Erzieherinnen.
2011 erhält das Unternehmen das Zertifikat „Re-Audit Beruf & Familie" von der gemeinnützigen berufundfamilie GmbH.
2012 wird die Gerhard Rösch GmbH zum zweiten Mal mit dem Zertifikat „Audit Beruf und Familie" für ihre familienbewusste Personalpolitik ausgezeichnet. Insgesamt kann das Unternehmen damit zwei Grundzertifikate und zwei Re-Audit-Zertifikate vorweisen.
Außerdem wird das Unternehmen im Frühjahr 2012 zu einem der Top100-Arbeitgeber nach den Ergebnissen des Great Place to Work Institute Deutschland gekürt.
2013 werden die neuen Nachtwäsche Linien „Gesund Schlafen" von Rösch und „Organic Silk" am Markt platziert.
„Gesund Schlafen" ist perfekt auf das Schlaf- und Schwitzverhalten der Trägerin angepasst - und gewährleistet damit einen guten und erholsamen Schlaf. Rösch beweist mit dieser Nachtwäsche mit Funktion seine Vorreiterfunktion.
„Organic Silk" präsentiert nachhaltig produzierte Nachtwäsche aus reiner Seide. Die verwendete Seide wird von einem demeter-zertifzierten Betrieb angebaut und in einem kleinen, GOTS-zertifizierten Konfektionsbetrieb in Chengdu (China) unter höchsten sozialen und biologisch-dynamischen Standards verarbeitet. Demeter steht für Produkte der Biologisch-Dynamischen Wirtschaftsweise. GOTS (Global Organic Textile Standard) ist ein weltweit angewandter Standard für die Verarbeitung von Textilien aus biologisch erzeugten Naturfasern.
Seit Juni 2013 ist das Unternehmen Partner der Initiative Cotton made in Africa (CmiA). CmiA ist eine Initiative der Aid by Trade Foundation und fördert den nachhaltigen Baumwollanbau in Subsahara-Afrika. Die Einnahmen aus den Weltmarktpreisen und Lizenzgebühren der Stiftung kommen den Kleinbauern der Projektländer unmittelbar zu Gute.  Sozialprojekte, die schwerpunktmäßig den Aufbau schulischer Bildung  und Infrastruktur zum Ziel haben werden damit beispielsweise gefördert und unterstützt. Von der Arbeit der Initiative profitieren rund 2,5 Mio. Menschen in Burkina Faso, Benin, Sambi, Côte d'Ivoire, Mosambik und Malawi.  Die CmiA Modelle sind ab April 2014 im Handel  erhältlich.
Im Juli 2013 wird der erste eigene Retail-Store der Gerhard Rösch GmbH in Hamburg-Blankenese eröffnet.
Ende 2013 wird die Gerhard Rösch außerdem Mitglied der FAIR WEAR FOUNDATION. Ziel der Stiftung ist die Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Kleidungs-und Textilindustrie. Mitglieder der Stiftung müssen sich dabei an vordefinierte soziale Mindeststandards halten. Kontrolliert wird dabei auch die Zulieferkette des Mitgliedsunternehmens.






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